| | |

STAATLICH ANERKANNT, INDIVIDUELL, KOSTENLOS

BERATUNG, BEGLEITUNG, FORTBILDUNG

KINDERWUNSCH, PRÄNATALMEDIZIN, BEHINDERUNG, FRÜHER KINDSVERLUST

SPRECHEN SIE UNS AN

STAATLICH ANERKANNT, INDIVIDUELL, KOSTENLOS

BERATUNG, BEGLEITUNG, FORTBILDUNG

KINDERWUNSCH, PRÄNATALMEDIZIN, BEHINDERUNG, FRÜHER KINDSVERLUST

SPRECHEN SIE UNS AN

STAATLICH ANERKANNT, INDIVIDUELL, KOSTENLOS

BERATUNG, BEGLEITUNG, FORTBILDUNG

KINDERWUNSCH, PRÄNATALMEDIZIN, BEHINDERUNG, FRÜHER KINDSVERLUST

SPRECHEN SIE UNS AN

Ungewollte Kinderlosigkeit und deren Behandlungsmöglichkeiten

07. November 2017

Aktuelle Aspekte der Reproduktionsmedizin

Vortragsreihe am Dienstag rund um das Leben in seiner Vielfalt
Dienstag – 07.11.2017
„Ungewollte Kinderlosigkeit und deren Behandlungsmöglichkeiten“
Referent: Dr. med. Sebastian Hagelauer, Kinderwunschzentrum Mittelrhein

Der Wunsch nach einem eigenen Kind ist ein drängendes Thema. Dabei steigt das Alter der Realisierung aufgrund zahlreicher sozialer Faktoren. Viele Paar sind heutzutage über 30 Jahre alt, wenn sie mit der Familiengründung starten. Die biologische Uhr tickt und die Erfolgsaussicht einer Kinderwunschbehandlung ist unter anderem stark vom Alter der Frauen abhängig, berichtete der Reproduktionsmediziner und Referent der Vortragsreihe Dr. Hagelauer im Herz Jesu Heim Dernbach. 

Er erlebt in seiner Praxis, die er zusammen mit Dr. Beran führt und die vor 20 Jahren als erste Kinderwunschpraxis in Rheinland Pfalz begonnen hatte, täglich die Not und den Druck der Paare, ihren Kinderwunsch zu realisieren. 

Mit Absetzen der Pille/Aussetzen der Verhütung werden ca. 70-80% der Paare unter 30 Jahren innerhalb des ersten `Versuchsjahres` schwanger und weitere ca. 10% im zweiten Jahr. Das gilt, wenn keine körperlichen Hindernisse die Empfängnis erschweren und ist zudem von vielen anderen, auch psychischen Faktoren abhängig.

Somit ist es sinnvoll, sich durch ein spezialisiertes Zentrum beraten zu lassen, wenn es auf natürlichem Wege nicht zu einer Schwangerschaft kommt. 

Die körperlichen Ursachen bei der Frau können zu wenig befruchtungsfähige Eizellen sein, Barrieren/Verklebungen der Eileiter oder Probleme bei der Einnistung aus hormonellen oder mechanischen Gründen. Das Kontingent der befruchtungsfähigen Eizellen einer Frau ist ein fest angelegtes Repertoire, welches sich im Laufe des Lebens  und bereits ab dem 30. Lebensjahr deutlich reduziert und an Qualität einbüßt. Somit endet die zeugungsfähige Phase der Frau bereits mehrere Jahre vor Beginn der sog. Wechseljahre.

Bei Männern werden die Spermien auch in höherem Alter neu produziert und deshalb ist die männliche Zeugungsfähigkeit nicht so stark altersabhängig. In Spermiogrammen lassen sich die Beweglichkeit und Anzahl der Spermien bestimmen und Aussagen über evtl.  Fruchtbarkeitsstörungen des Mannes treffen.

Darüber hinaus ist das `Wunder` des Schwangerwerdens, das Phänomen des Ineinandergreifens vieler Faktoren und vor allem die erfolgreiche Einnistung einer befruchteten Zelle in die Gebärmutterschleimhaut nicht bis ins Letzte erforscht.

Im Kontakt mit ratsuchenden Paaren nimmt Dr. Hagelauer zunächst Basisdiagnostik und zyklusbezogene Beratungen vor. Bei gesicherten medizinischen Hindernissen wird assistierte Reproduktion in Form von IVF (Befruchtung im Reagenzglas) oder ICSI (direkte Befruchtung einer einzelnen Eizelle mit einem Spermium) vorgenommen. Die Erfolgsraten des Eintrittes einer Schwangerschaft sind altersabhängig – liegen bei etwa 35-40% pro Behandlungszyklus bei einer 30-jährigen Frau und sinken auf unter 20% ab 40 Jahren. 

Die Paare befinden sich in einem aufwändigen Verfahren, müssen dieses womöglich mehrmals durchlaufen (wobei die Krankenkassen bis zu 3 Versuche erstatten) und haben doch keine `Erfolgsgarantie`. 

`Es ist eine schöne Tätigkeit, Paaren zu einem Kind zu verhelfen und sich mit ihnen über das `Ergebnis` eines Prozesses zu freuen`, so Dr. Hagelauer und `doch ist es so schwer, die Grenzen der Nichtplanbarkeit und des Nichtgelingens zu akzeptieren`.

`Wir sind halt nicht Amazon Prime` und die Flut der Internetinformationen mit den dort propagierten Tipps für Ratsuchende Ehepaare ist oft kontraproduktiv. Eine psychosoziale Begleitung kann dabei hilfreich sein. 

Kontakt: Kinderwunschzentrum Mittelrhein     ( info(at)kinderwunsch-mittelrhein.de )

Frau Dr. Rieke, als ärztl. Leiterin der Katharina Kasper Stiftung verabschiedete den engagierten Referenten und die interessierte Zuhörerschaft.



Kontakt

So erreichen Sie uns:

Telefon Dernbach: (02602) 94 94 8-0
Telefon Frankfurt: (069) 133 890 88
Mail: info(at)katharina-kasper-stiftung.de

Möchten Sie mit einer Spende helfen?!
Spendenkonto:  Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN DE78 3702 0500 0001 0343 00  BIC  BFSWDE33XXX
Nutzen Sie einfach unser
Online-Spenden-Formular.

Beratungsstelle Dernbach

Stiftungszentrale in Dernbach
Katharina-Kasper-Straße 12, 56428 Dernbach
Ihre Route planen

Beratungsstelle Frankfurt


Liebfrauenstr. 4 (2.OG), 60313 Frankfurt a. M.
Ihre Route planen

Kontakt | Datenschutzerklärung | Impressum