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`Für die Schwachen da sein`- war das Thema der 1. Veranstaltung aus der Vortragsreihe am Dienstag 2019

07. Februar 2019

Interessante Fakten aus dem Klosterleben der Heiligen Katharina Kasper

Wer war schwach, arm zu Beginn des 19.Jahrhunderts in einer Zeitenwende, in politischen Umbrüchen, der Abschaffung der Leibeigenschaft, Herausforderungen durch das Erbrecht?
So begann der Archivar des Klosters der Dernbacher Schwestern, Herr Ulrich Keller seinen Vortrag.

Armut durch Arbeitslosigkeit stand unter dem Generalverdacht von Dissozialität. Sie bedeutete Ehelosigkeit, uneheliche Kinder, Auswanderung und hohe Erkrankungsrisiken. Die `Gesundheitspolizei` sollte diese Situation richten, ein hoheitliches Denken mit Vergessen der Menschenwürde war weit verbreitet. Auf diesem Hintergrund, so berichtete er, war die Gründung von Frauenvereinen, die sich der Armen annahmen, politisch erwünscht. Frauen sollten in unauffälliger Weise sozial wirken. Dabei waren sie in ihrem Status den Männern untergeordnet, ihre Meinungen wurden selten gehört.

Katharina, als Bauerntochter mit einem kleinen Erbe abgefunden, gründete einen solchen Verein, dem sie das Wort Fromm voranstellte.

Sie stellte sich vor allem pflegerischen Aufgaben der Kranken und Sterbenden (das betraf in besonderer Weise ihre eigenen Mitschwestern, deren durchschnittliche Lebenserwartung zu Beginn bei unter 30 Jahren lag) und der Versorgung von Waisenkindern. Dabei hatte sie sowohl eine gute Ausbildung der Schwestern im Blick, als auch die Befähigung der Schwachen, für sich selbst sorgen zu können. Mit diesem Ansinnen war sie zu ihrer Zeit eine große Vordenkerin und Impulsgeberin für andere Ordensgründungen wie z.B. die Barmherzigen Brüder Montabaur.

 Der ´fromme Verein´ wuchs in seiner Zahl an Armen Dienstmägden und gleichzeitig männlichen Unterstützern in Pastoral und Handwerk. Bildungsangebote und Gründungen von Mädchenschulen wurden vorangebracht. Bei allem lebte Katharina eine hohe Toleranz in der religiösen Vielfalt. Der Mensch stand und steht im Mittelpunkt, ohne Ansehen von Geschlecht, Herkunft, Religion. Die Früchte und Ideen ihrer Arbeit finden sich heute noch in vielfältigen internationalen Aktivitäten der Ordensgemeinschaft. Die Heiligsprechung im Oktober 2018 in Rom gab der Ordensgründerin und der gesamten Gemeinschaft eine besondere Wertschätzung.

 Die Katharina Kasper Stiftung mit ihrem Fachberatungsangebot im Kontext von Pränataldiagnostik, zu erwartende Behinderung und frühen Kindsverlust leistet mit ihrem Angebot die Sicht auf die Würde der Schwachen einen aktuellen Transfer in die Zeit der modernen Medizin.

Unter diesem Eindruck verabschiedete der Stiftungsvorstand den engagierten Referenten und dankte für den informativen und kurzweiligen Abend.

 

 

 



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