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Barrierefreies Wohnen und Leben braucht kreative Lösungen

14. März 2019

In Zukunft barrierefrei! Planen, Bauen, Modernisieren für alle Lebenslagen - Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen

Pressenachbericht

Eine Veranstaltung aus der Vortragsreihe am Dienstag rund um das Leben in seiner Vielfalt

„Ja, es ist wirklich sinnvoll, die Barrierefreiheit in die Wohnungsplanung einzubeziehen, solange wir im Kopf dazu noch mobil genug sind …“

In diesem Sinne äußerte sich eine Zuhörerin bei der Abendveranstaltung und sprach den Veranstaltern und TeilnehmerInnen aus der Seele. Der Referentin und Architektin Frau Monika Müller-Eul war es auf lebendige Art gelungen, umfassend zu informieren und zu sensibilisieren.

Sie vertrat dabei die Landesberatungsstelle barrierefrei bauen & wohnen, die dank Förderung durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie (Rheinland-Pfalz) kostenfrei und individuell beraten und informieren. 

Da es sich um Barrierefreiheit in allen Lebenslagen handelt, sind wir alle betroffen:  Es geht um das Wohnen in Rücksicht auf besondere Bedürfnisse von Familien mit kleinen Kindern bis zum Leben mit Beeinträchtigungen, krankheits- oder altersbedingt.

Das betrifft Neubauplanung wie Umbauten und Modernisierung.

Barrierefreiheit dabei kreativ mitzudenken, dass ist in Zeiten mit Inklusionsanspruch eine Herausforderung für Bauende, Planende und handwerklich Umsetzende.

Wo lassen sich Treppen/ Schwellen vermeiden? Mit welchen Hilfsmitteln lassen sie sich umgehen? Welche Fördermittel gibt es?

Welche Anforderungen gibt es an Fenster, an Bäder, Küchen, Schlafräume? Die DIN 18040 ist dabei eine wertvolle Leitlinie.

Es gilt, individuelle bezahlbare Lösungen zu finden.

Das betrifft ebenfalls die Erstellung von Mietwohnungen und neue Wohnprojekte. Neben den optischen Ansprüchen sollte Barrierefreiheit ein selbstverständlicher Anspruch werden.

Dieser Abend war dank der Referentin ein wertvoller Schritt in diese Richtung.

Dr. Rieke, als Vorsitzende der Fachberatungsstelle Katharina Kasper Stiftung sah den Bezug der Thematik zu den Familien mit beeinträchtigten Kindern. Sie verabschiedete die Referentin und sicherte zu, weiterhin auf dieses wertvolle Beratungsangebot hinzuweisen.



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