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Wundertüte Kind - Erfahrungen mit einem ´frühen´Frühchen

04. Juni 2019

5. Veranstaltung aus der Vortragsreihe am Dienstag rund um das Leben in seiner Vielfalt

`Im Nachhinein konnten wir froh sein, dass Johannes in seiner Frühgeburt unser erstes Kind war. Wir wissen nicht, wie wir die neun Wochen Krankenhaus und die Termine in der Zeit danach sonst organisiert hätten`, so berichtete das junge Paar aus Wiesbaden.
Ihr Sohn kam 12 Wochen vor Geburtstermin völlig unerwartet und ohne Geburtsvorbereitung auf die Welt. Die Zeit auf der Intensivstation, beatmet, sondiert, infundiert, wurde durch das Vertrauen in die Medizin und die große Zuwendung des Pflegepersonals gut überstanden. Der neue Familienalltag bestand von jetzt auf gleich (aus dem vollen Berufsleben heraus) in stundenlangem Abpumpen und Anschauen des kleinen Wunders. Der Hautkontakt durch `Kangerooing` - diese Stunden der überwältigenden Nähe waren die ersten Zeichen von Weiterentwicklung der Situation. In den nächsten Schritten wurde die 2kg- Marke `geknackt` die ersten Schläuche durften ab - 
Ein Weg in das Familienleben zuhause. `Wir haben bisher immer alles geplant und bezeichneten Johannes liebevoll als unseren `Planzerstörer`, so berichteten die beiden. Das Leben hielt Überraschungen bereit – viele positive und vor allem den Rückhalt der erweiterten Familie und Freunde. Dennoch wirkte sich eine medizinische Auffälligkeit des Gehirns in der Motorik des Kleinen aus. Physiotherapie und medizinische Hilfsmittel sind vermutlich ein Leben lang vonnöten, damit die Fortbewegung gelingt. Johannes sei ein fröhlicher lebensbejahender Junge und geht bereits seit 2 Jahren in eine KiTa. Dort erlebt er gute Assistenz durch das Personal. Die `Gelassenheit und Fröhlichkeit der Eltern, so war es die Erfahrung der Referierenden spiegelte sich in einem zufriedenen Kind. Das zeigte sich auch in den mitgebrachten Fotoalben. Bei aller Anstrengung kam viel Liebe zurück, die neue Kraft gab. Inzwischen hat Johannes eine 2 Wochen vor Termin geborene Schwester.

Die Frage nach dem Mut zu weiteren Kindern stellten in der Runde anwesende Frühcheneltern. Die Erfahrung einer nicht zu Ende erlebten Schwangerschaft (das Fehlen eines Kugelbauches) in Kombination mit den großen Sorgen und Belastungen um Kind und die junge Mutter, nehmen vielen Paaren zunächst den Mut zu weiteren Schwangerschaften. Die `gute Hoffnung` erscheint zunächst zerstört.

Die Erfahrung eines Frühchens (nach einer Erzählung von Emily Perl Kingsley) ist wie ein Nicht-Erreichen des eigentlichen Reiseziels (Italien?, wohin alle fahren). – Es ist ein vorzeitiges Ankommen (in Holland?) Es benötigt die Abschiedsarbeit vom eigentlichen Traum und veränderte Reiseführer. Mit diesen Worten verabschiedete die ärztl. Leiterin der Katharina Kasper Stiftung die Referenten. Sie habe an dem Abend den Eindruck gewonnen, dass im Familienleben Odenbreit mit ´eigenen Reiseführern` das Vertrauen auf tragfähige Lösungen bei unerwarteten Überraschungen gelebt wird.

Dr. Rieke verabschiedete die Anwesenden und lud zur Vorstellung des Bunten Kreises Koblenz nach der Sommerpause am 3.September 2019 nach Dernbach ein.



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