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Leichte Sprache - Barrierefreie Kommunikation in helfenden und beratenden Berufen

08. Juli 2021

Die Vortragsreihe am Dienstag startete am 06. Juli 2021 wieder mit einer Präsenzveranstaltung.

Inklusion heißt,  ´Jeder darf überall mitmachen`,  so formulierte die Referentin Vera Apel-Jösch ihren Einstieg in das Thema. Teilhabe erfordert neben räumlicher Barrierefreiheit eine mindestens barrierearme Sprache. Seit 2018 im BGG§ 11 sei dieser Anspruch auf Leichte Sprache zumindest auf Nachfrage gesichert.

Entwickelt wurde die Leichte Sprache, die eine Erwachsenensprache ist, von Menschen mit Lernbeeinträchtigung in den 60iger Jahren in Amerika unter dem Motto „Nicht mehr über uns ohne uns“. Die Regeln sind seitdem unverändert und weltweit gleich. In England, Schweden und vielen anderen Nachbarländern ist diese Sprache etablierter als in Deutschland.

`Jetzt sei es an der Zeit auch hier die UN Menschenrechtskonvention mit Hochdruck umzusetzen`, so Frau Apel-Jösch:

´Es herrsche ein bildungspolitischer Notstand im Land der Dichter und Denker. 10,2% der erwachsenen Bevölkerung seien funktionale Analphabeten.`

Dazu kämen die nicht muttersprachlich Deutschen, Menschen mit hirnorganischen Erkrankungen, Sinnesbeeinträchtigten und andere.

Alle profitierten von verständlichen Informationen auf Augenhöhe und klaren Regeln:

Das Verzichten auf Fremdworte, die Erläuterung eines schweren Wortes mit mehreren Möglichkeiten, kurze Sätze, keine Verneinungsformen, Schriftgröße 14 und Zeilenabstand erleichterten das Leseverständnis und die Zustimmung.

Das beträfe Aufklärungsbögen im medizinischen Bereich, Behördenformulare, Fragebögen, Elternbriefe in Kindergarten und Schule und alles verschriftlichte.

`Wir würden alle profitieren, mit weniger Missverständnissen kommunizieren und besser verstehen`.

Frau Apel-Jösch zitiert aus ihrem neu erschienenen Buch `Leichte Sprache – barrierefreie Kommunikation in helfenden und beratenden Berufen`.
(ISBN: 9 783751 970129 im Buchhandel oder bei Amazon und Thalia online bestellbar)

Bei ihrer Übersetzungsarbeit von Texten in Leichte Sprache wird sie von einem Team von Menschen mit Lernbeeinträchtigung in Werkstätten unterstützt, korrigiert.

Für die interessierten Anwesenden war es ein spannender Abend, der zum Umdenken in eigenen persönlichen sprachlichen Umfeldern anregte.

Als erste Präsenzveranstaltung nach den Coronaeinschränkungen ergab sich angeregter Austausch. Dr. Rieke von der Katharina Kasper Stiftung verabschiedete die Referentin und die Anwesenden. Sie verwies auf die Folgeveranstaltungen der Vortragsreihe rund um das Leben in seiner Vielfalt in der Aula des Klosters, Eingang Bäckerseck, 56428 Dernbach.

 

www.leichte-sprache.online

Hilfreiche Adresse für kostenlose Befundübersetzungen:  www.washabich.de



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